Italien – mon amoure

In einer Sommernacht nach Italien reisen, auf dem Packsattel stoppen für eine 2Stunden Tiefschlaf und dann weiter vorbei an Venedig, Padua, Vincenza, dem Gardasee, Bergamo, Milano um in Ivrea synchronisch so einzutreffen, dass der Zug des abzuholenden Freundes gerade einrollte. Gemeinsam nach Damanhur, der Stadt des Lichtes unweit von Turin reisen und dort eintauchen. Das achte Weltwunder – die Unterirdische Tempelanlage besuchen und darin meditieren, Freunde und Lehrer treffen, sich AUS-Tauschen,  an einem Konzert im Tempel teilnehmen dürfen, die Sonnenwende Sommer-Soltstice erleben. Steinspiralen gehen, Fragen entstehen lassen und Inspirationen bekommen diese zu beantworten. Den heiligen Wald besuchen, und immer wieder die selfische Bildergalerie in der Crea besuchen. Jedes mal Neues entdecken und dahinter spüren. Lesen und studieren in „Wiedergeboren um zu leben“ und über ein Feuerspringen um das Ritual der Sommer-Sonnenwende physisch zu besiegeln. Von da aus Weiter -Reise

in die südliche Toskana, Argentario, Campo regio  ein kleiner feiner Platz, den ich bereits vor über 20 Jahren entdeckte. Der besondere Reiz des Platzes liegt in seiner unmittelbaren Meeresnähe, seiner ganzjährigen Öffnung, dem zauberhaften Pinnienwald und der Ruhe, die man dort finden kann. Vielleicht nicht gerade in den Sommermonaten, da sind die Abende italienischer Animation gewidmet  und vor 24Uhr  gibt es keine Ruhe, es sei denn man zieht sich ans Meer zurück.  Ein Platz zur Einkehr und gleichzeitig hat man alles was man braucht, unkompliziert um sich herum. Ganz nah der bekannte BIO-Produzent La Selva der mir alles was mein Herz und Magen brauchten bot. So oft es geht barfüssig unter den Pinien und am Strand unterwegs zu sein, sich hin und wider mit dem Rücken an eine Pinie zu lehnen zu atmen, hilft das Körpersystem auszugleichen, eine neue Balance zu finden. Das Wasser Traumhaft, sauber, klar, warm und in einer leichten Brise ab Mittags auch gut erträglich in diesen heissen Tagen – einladend zu Tandava im Wasser- was für eine Leichtigkeit!

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Von hier aus setze sich unsere Reise spontan und unerwartet fort in Richtung Amalfi-Küste. Welch eine magische Landschaft, Orte die an den Bergwänden klammern, Boote aus allen Kategorien am Wasser. Immer wieder ergaben sich neue Blickwinkel atemberaubend, tief beeindruckend. Mit dem Boot erkundeten wir die kleinen Ortschaften und  so konnte ich mir einen ersten Eindruck dieser Region verschaffen, in die ich sicher wiederkomme. Das fahren mit dem motorisiertem Schlauchboot hatte etwas besonderes- zum einen war man ganz nah dran am Wasser, und man musste dem Wellengang genau folgen,wissen und können was wann getan werden muss, dann  war es eine Einheit  das Boot, das Meer, wir.  Sehr fein!   Einen ganzen Tag auf Capri, Anacapri wandeln, atmen, schauen und viel gehen. Faszination einer anderen Welt in den verschiedensten Facetten präsentiert, einladend zum kreativen Lustwandeln.

 

Unsere Basis-station Restaurant Il Pirata in Praiano unweit davon gibt es (begrenzte- früh genug kommen oder öffentlich) Parkmöglichkeiten, und wir bewegten uns zu meist via Boot. Rino, der Restaurant Besitzer  managt das Ganze gelassen mit viel Freundlichkeiten und großem Engagement. Sein Team zeichnet sich durch Flexibilität , Kundenorientierung und guter Zusammenarbeit aus. Eine Atmosphäre zum Wohlfühlen und entspannen. Das Essen sehr gut und phantasievoll, Vegane Küche ist  kein Fremdwort, aber eine ausgeglichene Vielfalt diesbezüglich gibt es (noch) nicht- dafür wird Nachhaltigkeit gross geschrieben und zielgerichtet Glas statt Plastik verwendet. Empfehlenswert!

und immer zwischendurch pausen daheim mit Momo der Katze im Hier und Jetzt, geliebt und umsorgt  von allen.

und ehe es wieder via Nachtfahrt re ging, noch 2 wunderschöne Sommer-Sonnen Camping -Tage, schlafen auf dem Pinienboden, Amalfi-Zitronen geniessen und sich sammeln. Wahre Erholung!

Thanks to Goura Loto, Napea, Chrisoperla, Christoph, Nils, Cosimo, Rino, Sarah ….

Das Nachiketa Tal / Himalaya

Start  früh am morgen, blauer Himmel, Regentropfen der Nacht auf der Magnolie die ihren Blütenblättern entspringt. Noch etwas kühl, also ging es -gut im Zwiebelsystem gekleidet – mit dem Taxi  los in Richtung  Nachiketa- Tal, See und Tempel.  Von Ganesh pur aus betrachtet primär Richtung Uttarkashi und dann direkt ins Tal hinein. Stetig fuhren wir bergauf, vorbei an  unzähligen  bepflanzten Terrassen, derzeit wächst hier der Weizen. Das Grün besticht – Augen und Herz. Im Kopf erschienen Bilder von einst genauso bewirtschafteten Terrassen  z.B. auf Kreta oder Gomera. Die längst aufgegeben wurden.

Die Fahrt führte über ein gut ausgebaute, durchaus mit unseren Verhältnissen vergleichbaren Bergstrasse hinauf, vorbei an unzähligen blühenden Rhododendron arbureum auch Buranash genannt.

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Diese wachsen hier als Bäume die eine Höhe  von 20m erreichen können. Die Blütezeit ist von Januar bis Ende März , dieses Jahr wird es etwas länger anhalten, denn ich sah sehr viele, speziell auf dem 3 km Trek zum Nachiketa- Tempel in sehr knospigen Zustand und der Boden dort ist teilweise noch mit Schnee bedeckt. Der Baum strahlt eine wunderbare Ästhetik aus und  erfreut sich grosser Beliebtheit hier in der Bevölkerung. Verleiht er den Einheimischen doch die Möglichkeit gesunde Köstlichkeiten herzustellen.  Probiert habe ich bisher nur die Variante  eines feine Chutneys. (gemischt mit Ingwer, optional Knoblauch, Tamarinde und Chili)

Unsere Rhododendron in Europa gelten als giftig,  es ist also es keine Nachahmung empfohlen (Diterpene, Grayanatoxine, Acetylandrmedol, Andronedotoxin)!

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Angekommen an dem Ausgangspunkt für den  kurzen 3km Trek hinauf  gen Tempel und der Wartepunkt für den Fahrer. Gestärkt mit einen Chai machte ich mich auf den Weg, alles war still und es war niemand unterwegs- bezaubernd. Wie in einem Märchenwald ging der bequem gehbare Weg sanft bergauf. (insgesamt 240 Höhenmeter)

Die Bäume müssen sehr alt sein, eine wunderbare Kraft geht von ihnen aus. Ganz langsam und staunend  wanderte ich bergan und hin und wieder ergaben sich atemberaubend Fernblicke.

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Schliesslich blühten die Bäume noch nicht, es war knospiger alles in Erwartung und frischer,

Letztlich gelangte ich mit Hilfe dieser so freundlichen Bergfrauen an meinem Ziel, nachdem ich an einer Wegkreuzung den falschen Weg eingeschlagen hatte.

img_0932Sie brachten mich  – in einem guten Wanderschritttempo zum Nachiketa See  und Tempel. Letzter war eher sehr klein und unscheinbar. Am See ist ein Baba zu Hause in einer Hütte und in einem alten Bürosessel sitzend, eine Platz zum meditieren und Tee trinken anbietend.  Sinnvoll wäre lediglich ihm etwas zu essen mitzubringen (und ich war nur mit Wasserflasche unterwegs). Das nächste Mal- ich komme wieder!

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Am See kann man gut sitzen- oder ihn umrunden- dem Spiel der Sonne im Wasser zuschauen und staunen und  mit dieser beruhigenden Wirkung nach innen gehen und Stille finden.  Der See ist voller Fische aller Größen und die Tiere haben keinerlei Scheu- nie wurde jemals gefischt.  Nachiketa,  der Sohn des weisen Uddatal, soll diesem See in dieser Form  an diesem Platz  kreiert haben,  daher ist er nach ihm benannt.

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Dann ging es für mich wieder zurück zu dem kleinen Platz um den Chowrangi Khal Tempel , wo ich  mich mit Parantha und Kichererbsendhal stärkte. Von da aus fuhren wir langsam wieder ins Tal zurück zum Sivanada Ashram in Ganeshpur zu Füssen des Ganges meinem zu Hause, hier im Himalaya.

 

 

 

Rishikesh- Die Leichtigkeit des Seins mit Licht

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Der  Versuch eines Abrisses, der  sich Dank seiner thematischen Komplexität durch Unvollständigkeit auszeichnet. Licht begegnet uns in unterschiedlichen Formen und  nährt uns. Das Thema hat mich in den letzten Wochen aus allen Richtungen kommend  begleitet und immer wieder berührt. Nicht nur, dass ich beim fotografieren darauf geachtet habe, woher das Sonnen-Licht kommt, nein auch in der Hatha- Yoga Praxis, in den Shanti Mantra-lectures,(inzwischen sind die über 60 lectures dazu von Siddharta online-  sehr feine Aufbereitung und Zusammenstellung von Shanti -Mantren aus den Schriften und entsprechende Erläuterung dazu)  sowie in allem rund um Lichtnahrung,  Staunen als Nahrung. Was lässt mich innerlich  genährt sein?

Wovon ernähre ich mich? Es war und ist ein permanentes über das tägliche hinausgehen und der Freiraum, hier zu Füssen des Ganges ist dafür eine besondere Quelle. Man erkennt ganz schnell, dass es mehr ist, als nur das Thema physischer Nahrungsaufnahme. Jedes Essen jede Nahrung wird gesegnet – ehe man sie mit Bewusstsein annimmt und geniesst. Damit wird die Frequenz erhöht und die Information verändert. Es wird sekundärer was Du isst, entscheidend ist, dass das  Bewusstsein auf „on“ geschaltet ist. Wahrnehmen und beobachten, bedanken.

Entgiften ist in jedem Fall ratsam und leicht – nachdenken und verändern folgender Aspekte:  Gier; Emotionen; Angst; „Versicherungen“

Den Fokus auf:  Freude, Leichtigkeit, Fülle , Liebe, Frieden, Verständnis  lenken

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Der Intensiv – Kurs mit Usha Devi ist dieses mal ganz der Verehrung des Unterrichtens von Geetaji (1944 – 12/2018) gewidmet, in hoher Achtsamkeit, an den Details von innen her arbeiten. Manchmal bekommt man einen Ahnung davon und ansonsten arbeitet der Geist und bereitet das Feld vor, so das der Körper physisch folgen kann. Dieses so achtsame vorgehen – was nicht unanstrengend ist – ganz nebenbei bemerkt- erfordert höchste Aufmerksamkeit.  Schnell geht das auch nicht, wir sind gewohnt Bewegungen aus dem geringsten Widerstand heraus zu tun-  Raum entsteht im BewusstSein der Bewegung es anders zu tun, um andere Ergebnisse zu haben. Ushaji unterstützt uns exakt und genau und eine besondere Stille breitet  sich  im Yogashala aus. Wir gehen geführt in diese Ruhe, über die Konzentration (Pratyahara)  Stille und ausgerichteter Fokus der Augen, aufrechtes sitzen ohne Aggression, offener Brustraum, weiter Rücken-  Raum kann von innen her entstehen. Eintauchen, berührt sein, sich berühren lassen von dieser lichten Schönheit. Was für ein Geschenk.  Light in Yoga. Danke!

und wie Mooji (der zur Zeit in Rishikesh ist (morgens kannst du seine satsangs life online verfolgen), lädt ein einfach: thankyou zu sagen.  Beobachte, wenn du es machst, wie es langsam zu deinem normalen Leben mehr und mehr dazu gehört und was sich vielleicht verändert. und wenn du das eh schon machst, dann bedank dich auch für die Dinge,  die dir  vielleicht unbequem sind und du nicht magst.img_0627

Shiva wird sehr oft so dargestellt, wenn du mehr über diese Gottheit wissen möchtest findest du hier wertvolle Infos. Die Blaue Haut deshalb , weil es das Gift trank, welches die Welt zu zerstören drohte. Das Gift  stoppte in seinem Hals und rettete die äussere Welt und sich selbst. Daher auch die Bezeichung Nilakantha („Blauhals“), es ist also auch hier eine Frage der Frequenz der Erreichbarkeit gewesen. Überall wird er verehrt und Maha Shivaratri rückt näher. (4.März) Die ganze Nacht ist der Verehrung Shivas gewidmet, gepaart mit striktem Fasten für 24 Stunden, „Nachtwache“, Meditation und Mantra- Rezitation. Die Shiva Puja im Sivananda Ashram wird täglich mehr frequentiert,  auch von einheimischen Touristen die auf dem Weg zum Neelkanth Tempel sind. Das Mahamantra Ohm Na-mah Shi-va-ya strömt kraftvoll durch die Tempelhalle. (Diese 5 Silben stehen für die 5 Handlungen (Schöpfung, Erhaltung, Zerstörung, Verschleierung, Segnung) die 5 Elemente und alle Schöpfungen aus der Kombination der fünf Elemente. (Quelle: Swami Sivananda Göttinnnen und Götter im Hinduismus).

 

Physische Nahrung in bekömmlicher und nahrhafter Form, frisch, regional, mit Liebe gekocht. Ein grosser Dank dem Shanti- Cafe am Taxi -Stand in Ram Jhula.

Daneben entstehen parallel neben Meditationen GANGA-BIRDS – 20×20 im Format

 

  •   nächste Ausstellung 29.3.2019 Rom „Lo spazio dendro“
  •  Rishikesh 2020wer Lust bekommen hat und vielleicht das nächste mal dabei sein möchte: die nächste Möglichkeit mit mir nach Rishikesh zu reisen:  24.1.- 9.2.2020Tagesablauf:

    4.30 aufstehen

    5-6.00 Meditation (es gibt auch Stühle)

    6-7.00 Teilnahme an der Morgen-Puja

    7-7.30 Morgenritual am Ganges (Fussbad …)  /Frühstück

    9-11 Hatha -Yoga oder self practise   / Mittagessen

    13.30-15 Uhr sanskrit (optional)

    16-17.30 Hatha – Yoga für Beginner /Abendessen

    18-19.30 Hatha -Yoga für Geübte/ Abendessen

    19.45-21.30 Satsang im Sivananda Ashram

El Cabrito – das KLEINE Paradies

oder vom Vollmond 2018 zum Neumond 2019

„Ist dein Blick ohne Lidschlag auf einen ganz klaren Himmel gerichtet, löst sich die Spannung mit dem Blick auf, dann wirst du die wundervolle Beständigkeit Bhairavas erreichen“ Vijnanabhairava V.83

der Versuch eines Zusammenschnittes

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Himmelsmalerei am letzten Morgen vor meiner Abreise

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Der Platz:  El Cabrito  ein kleines Idyll auf der Insel Gomera.  Fernab von Strassen, erreichbar übers Wasser mit den Finca eigenen Booten und über Wanderwege.

Unberührt-SEIN ; Frieden Spüren;  Haltung bewahren; Gleichgewicht finden;  Dankbarkeit Leben; Lebendig Sein; Beherzt Handeln, Rückzug erfüllen

 

Spiel des Lebens; in den Raum dazwischen atmen und spüren, experimentieren

Großzügigkeit- Vertrauen-  Anhaftung- Macht – Bewusstsein- Hingabe- Bereitschaft – Zuversicht- Wahrheit- Hinterfragung- Wiedergabe, Einbau,  Ent-Wickeln

auf der Finca

wandern rund-herum

Teilen – Gehen- Teilen- Streben -Teilen -Steigen- Teilen – Lachen- Teilen-Lieben- Teilen- Bewegen- Teilen- Erkennen- Teilen-

 

 

NAHRUNG -Ernährung , Besprechen, Diskutieren, Hinterfragen, verbessern, realisieren, Wahrnehmen, erneuern, austauschen, spüren, transformieren, geniessen, sehen, begreifen, versuchen, bewusst machen, Kreativ Sein, aussprechen, weiter denken

Impuls: Als Veganer frag ich mich, was hält die Menschen zurück,  bewusst auf Fleisch zu verzichten oder stark zu reduzieren? Sei DU die Veränderung und sei sie klein! unserem Planeten täte es gut- sehr gut. Es geht es funktioniert- Trau dich! Nächster veganer Kochkurs am 16.4.19  10-13 uhr  (Altenberg/Greifenstein)- gern auch in Deiner Nähe!

 

Abschied- Betrachtung-  Loslassen-  Bereitschaft- Wertschätzung – Dankbarkeit- Frieden

„Die Wellen entstehen im Ozean und verlieren sich wieder, die Flammen steigen auf und erlöschen, die Sonne geht auf und wieder unter. So findet alles seine Quelle in der  Räumlichkeit  des Geistes und kehrt wieder dorthin zurück.“  Vijnanabhairava V 110

 

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Infos zu YOGAFERIEN auf La Gomera      

 

FLORENZ– Impressionen

HEILIGKEIT – VERBINDUNG – LIEBE- ZEIT_LOS – RAUM- BEWAHRUNG- ERNEUERUNG- NACHRICHT- STRAHLEN- LEBEN- NATÜRLICHKEIT- WAHRHEIT- BERÜHRUNG

img_9564Den Besuch der Uffizien kann ich nur empfehlen – aus meiner Erfahrung heraus, ist es besser kein Ticket vorab zu kaufen (zumindestens im Dezember) , diese Warteschlange ist wesentlich kürzer als die mit bereits gekauftem Ticktet. Ich war überraschend schnell drin und hab mich sehr darüber gefreut.

Überwältigend die Fülle die Weite  und besonders magisch angezogen fühlte ich mich von der sakralen Kunst. Die Heiligenscheine habe eine unglaubliche Ausstrahlungskraft , was u.a. der Verwendung von Gold zu verdanken ist.  Ornamente unterschiedlichster Art sind integriert und bezaubern das Auge , das Herz – berühren und gehen in Resonanz mit dem Betrachter. In Vielfalt und starker Kraft.

Was mir auffällt, dass der Besucher der Uffizien sich zu wenig oder gar keine Zeit mehr nimmt, in den direkten Kontakt mit dem Bild zu gehen, wirklich zu sehen- zu spüren , in sich zu lauschen. Vielmehr ist es einem Kunstkonsum gewichen, der bestens strukturiert ist und so viele Menschen in kurzer Zeit durchschleust . „Normal“ ist: der Besucher sieht das Bild, zückt sein Smartphone probiert und macht ein paar Aufnahmen, prüft am Handy und geht weiter. Der Moment der Präsenz des Kontaktes, des wahren Kontaktes geht verloren. Was ich in dem Zusammenhang beobachtet habe, dass sich mit dieser „Technik“  die energetische Wirkung der Bilder schneller wieder auflädt, nicht berührt oder angezapft wird und in einer Stärke zur Verfügung steht in die es möglich ist, direkt einzutauchen.  So kann das eigene System umweglos und schnell profitieren, in Vibration geraten- in der Präsenz des Momentes sein.

 

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Immer wieder Engel (wohl jeder von uns hat einen davon),  und immer wieder Flügel (wir sollten sie öfter benutzen- aktivier deine Flügel). Alles wiederholend in Verbindung mit der weissen Lilie, die schon seid Jahrhunderten für Reinheit und Unschuld, Anmut, Licht und Heiligkeit steht. Die vollkommene Liebe zwischen Gott und den Menschen wird durch sie  symbolisiert. Andererseits   entspricht eine Lilienblüte einem Hexagramm, die sich dabei  einander durchdringenden Dreiecke stehen in vielen Kulturen für sich einander  Verbindenden Gegensätzen zu einer Großem harmonischen Einheit.

So finden wir dieses Symbol z.B. im Tantra als Vereinigung der Geschlechter von Gott Shiva (aufstehendes Dreieck – Lingam, männlich) und Göttin Kali (umgedrehtes Dreieck – Yoni, weiblich), und gemeint  ist damit das Zusammenkommen männlicher und weiblicher Energien. Einladend diese Blume zu Hause haben zu wollen und mit ihr zu sein, zu spüren zu er-leben.

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Wie gebannt hielt ich mich sehr lang in den Räumen (Uffizien) auf in denen Sandro Botticellis werke ausgestellt sind. Ein verführerischerer Zauber entspringt jedem Bild, vermischt mit der Klarheit eines hingebungsvollen sanften Ausdruckes.

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Neben der Kunst bietet Florenz beispielsweise auch ein breites Feld an Yogastunden, entschieden habe ich für mich eine Iyengar- Yoga Stunde.  Eine gute Entscheidung – genaues exaktes üben nach Kunst und Kultur Kommunikation sind phantastisch- und für mich als Yogalehrender ist dazu noch bereichernd,  Stunden in anderen Städten und Ländern zu erleben.

Daneben ist auch Bewegung in der 5-Rhythmen Szene zu beobachten- ein herzliches Danke an Olivia Palmer, es war leicht sich hineinzutanzen in Sprache, Ort , Zeit und Raum. Folgend den Rhythmen: FLOWING -STACCATO-CHAOS-LYRIK-STILLNESS

 

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Dieser Arbeit gibt es nichts hinzuzufügen, hingehen und dort bleiben und mit allen Sinnen wahrnehmen und passieren lassen was nicht zu vermeiden ist.  Berührt Sein. Respekt haben auch vor dem Riss.

Interessant, dass bereits 2 Künstlern vorab diesen Marmorblock  bearbeiten wollten, rasch aufgaben. Und Michalangelo David bereits als enthalten gesehen hat, und es für ihn keine Frage gab und er so 2 Jahre daran das überflüssige weggab, und den unvergleichlichen David freilegte, den wir heute in Dankbarkeit und Achtung diesem Meister gegenüber  betrachten dürfen.

Und sonst : überall Details die es zu erkennen galt, wahrzunehmen, zu betrachten und sich diesem Genuss hinzugeben.

Neben Kunst und Stadt und Kultur viele wertvolle menschliche Begegnungen.

Danke an Thao, Gabriel, Martina, Olivia, Claudia, Cosimo, Alexandra

Zeit zu teilen

Leben zu leben

zu Tanzen

Inspirationen auszutauschen

auf Wiedersehen Florenz

 

Il mare a novembre

 

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TANDAVA – MEDITATION – WALKING – YOGA ASANAS- PAINTINGS- SCRIPTURES

dazu: ashana Album beloved 2014 

“ May you see the Light that Sound produces, as it travels through Space.

May you hear the Sound that light produces, as it travels through Space.“

Swami Veda Bharati  book „An Introduction to Shri-vidya“

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contact

Caorle, Novembre 2018;

grazie mille  verso di Familia Battistutta  e la sua squadra  a Hotel Venezia

Pilgerreise nach Gomoukh – der GangesQuelle

Seit inzwischen 10 Jahren bereise ich jährlich Nord-Indien, speziell zu Hause fühle ich mich dabei in Rishikesh -und – von da ausgehend, entwickelte sich langsam der Zugang zu Mother Ganga und den Bergen des Himalaya und eine Sehnsucht,  die Quelle zu „berühren“. Eines Tages war es dann soweit, dass ich den ersten Schritt tat und Swami Premananda  in Ganeshpur – unweit von Uttarkashi besuchen durfte. Das war im  März 2016, es war ein großes Geschenk und  so gut es ging, tauchte ich in die Atmosphäre ein, das Tagesprogramm  war dabei hilfreich und sehr dicht , liess mir genug Freiraum für Kontemplation und leichte kürzere Wanderungen in die nähere Umgebung am Nachmittag. Mental begannen da die Vorbereitungen für die Reise, die wir nun erleben durften. In den  2 Jahren darauf folgten nebenlängeren Aufenthalten in Ganeshpur 2 eintägige Trips nach Gangotri jeweils im Winter, die letzte Station auf dem Weg, die via Jeep erreichbar ist. Im März 2018 konkretisierte sich alles und der Ashram sagte mit Unterstützung für die Organisation zu und so fügten sich die Puzzlesteine für diese Reise zusammen, die Flüge wurden gebucht und  unsere Minireisegruppe war rasch fixiert.

Wie gewohnt flogen wir über Nacht gen Delhi, errichten Delhi am Vormittag und das vorbestellte Taxi holte uns ab. Wir brauchten gute 8 Stunden  um in Rishikesh zu landen, starke Nerven um das ständige telefonieren des Fahrers auszuhalten, zudem war er ein Spezialist für Nebenstrassen und diese waren mit besonders vielen Schlaglöchern ausgestattet. Parallel gab es einen länger anhaltenden Taxistreik von dem wir immer wieder mal tangential berührt waren.

Endlich angekommen in unserem Ashram Guesthouse bezogen wir unsere Zimmer und erfrischten uns, gingen ins nahegelegene Restaurant Flavours zum Abendessen und dann wahlweise schlafen oder  zum Satsang in den Sivananda Ashram. Letzterer war für mich ein ankommen und eintauchen in das hier und jetzt , die Hanunman chalisia die Samstags immer rezitiert wird,  steht mir dabei besonders nah. Das gesamte morphologische Feld war durchwoben mit der Energie Gurudevs, es war lebendige Stille in die ich eintauchen durfte.

Am nächsten Morgen begann unser Tag 5 Uhr mit der Morgenmeditation im Samadhi Schrein, dem folgte ein Rundgang durch den Ashram und durch Ram-Jhula mit dem berühmten  Maha-Mantra dessen Diamantenes Jubiläum gerade begangen wird:
Hare Rama Hare Rama
Rama Rama Hare Hare
Hare Krishna Hare Krishna
Krishna Krishna Hare Hare

Gerade noch rechtzeitig zurück, besuchten wir im Viswanath Mandir (Lord Shivas Tempel) das Arati. Laut kräftig und leuchtend  wird die Morgenpuja abgeschlossen. Am Ende hat jeder die Gelegenheit sich über die Hände mit dem Licht, der gespeicherten Information des gesamten Prozesses zu nähren und in Kontakt zu treten. Im Aussenbereich des Tempels kann man Prasat empfangen Kicheri und Panch Amrit (5Nektar).

 

Den weiteren Tag,  es war sehr heiss und feucht, verbrachten wir mit einem Spaziergang von Lakshman-Jhula nach Rham-Jhula ein paar Besorgungen  für die Weiterreise gen Uttarkashi und Gangotri wurden  noch getroffen, Nachmittag Besuch bei Swami Sarvamangalananda mit der mich eine langjährige herzliche Freundschaft verbindet, und am frühen Abend besuchten wir das Gurudev-Kutir und nahmen am Kirtan singen und am Ganga Arati teil. Es freute mich sehr Swami Hamsananda wieder zusehen, auch wenn ich diesmal nicht zum Sanskrit- Unterricht kommen konnte.

Den Abend schloss eine wunderbare Hathayoga- Stunde  mit Ashish Kumar Shama ab.

Bereits am nächsten Tag setzten wir nach Morgenmeditation und Puja, einer hingebungsvollen Zeremonie, die zum täglichen Ablauf des Ashrams seid vielen Jahrzehnten gehört, unsere Reise fort. Unsere Körper gewöhnten sich so langsam an höhere Gefilde.   Die Hauptstrecke war zum Teil unpassierbar zum anderen gab es immer noch das Taxistreik- problem, so dass wir auswichen, und über Dehradun und  Mussoori nach Uttarkashi bzw. nach Ganeshpur gelangten. Es war eine wunderbare Fahrt, die Landschaft traumhaft und die Luft klar, der Himmel blau.

Ein langes (ca. 50cm) Leguan -ähnliches Reptil überquerte selbstbewusst die Strasse, unser Driver blieb völlig unberührt davon. Nach 7 Stunden  erreichten wir den Ashram alles war für uns vorbereitet und  der Garten lud uns  zum verweilen ein  und uns auszuruhen, ehe der Abendsatsang begann. Dankbar gingen wir früh schlafen um am morgen an den Gesängen mitsingend oder meditierend  um  5 Uhr teilnehmen zu können.

Den Höhepunkt stellt der  Yoga-Vashishta Discourse am Vormittag dar, den Swami Premananda täglich gibt. Dabei werden in 2,5h sehr lebendig  ein oder 2 Verse der Yoga Vashishta rezitiert und so aufbereitet, dass wir in der Lage sind, Fünkchen oder Funken dazu zu verstehen. In die Vibration einzutauchen den Moment wahrzunehmen und zu wahrem Wissen werden zu lassen slowly slowly. Ein paar Notizen dazu:

der mind der kein aktives handeln setzen kann

der mind made by „food“

Prana made by air

die Frequenz einer Frage bestimmt die Frequenz der Antwort

How to control the mind?

Prana is only for actions

STOP driving out

Relativität der Dinge

Prana bewegt sich immer in die Richtung des Verstandes /Geistes

Am Nachmittag wurde der 7o. Jahrestag der Unabhängigkeits Indiens mit den Kindern im Garten des Ashrams zelebriert, vorgetragen, Geschenke verteilt.

Am morgen Yogastunde in der Yoga- Hall, Abfahrt nach dem Frühstück mit Surya ein guter Freund und Mitarbeiter des Ashrams, der uns begleitet, gen Gangotri über Gangani  mit den heissen Quellen. Diese erwiesen sich als so heiss, dass  ein Bad unmöglich war und wir nur mit den Füssen kurz ins Wasser hineingingen. Die Fahrt war abenteuerlich , schmale Strassen viele Serpentinen und immer dem Abgrund nahe. Souverän  wurden wir gefahren  durchquerten die Landschaft um Harsil, welche bekannt ist als das Apfelanbaugebiet dieser Gegend und nahmen gleich Äpfel mit  für unsere Reise.

Angekommen in Gangotri (3042m Höhe) – der spirituellen Quelle des Ganges, hatten wir damit zu tun, unser Gepäck in die Unterkunft zu tragen- der Sauerstoff war eindeutig weniger als auf 1800 m Höhe.

Bereits am nächsten morgen starteten wir  gen Gomoukh/Boshwasa um unseren Weg zur physischen Quelle des Ganges fortzusetzen. Surya ergatterte uns gerade noch ein Pferd (ich hätte keine Chance gehabt), wir waren zu spät dran, welches unsere Gepäck tragen konnte, alles was wir abgeben konnten, gaben wir ab, um so leichter konnten wir gehen. Ein Wunderschöner stetig leicht ansteigender Pilgerweg führte uns ins Tal hinein immer wieder boten sich phantastische Ausblicke. Eindrucksvolle Gebirgsmassive, sonnenbeschienene schneebedeckte Gipfel, Birken am Weg erzeugten ein magisches Ambiente, was uns still werden liess. Wir waren glücklich und guter Dinge, es ging langsam voran – wir liessen uns Zeit. Endlich nach Kilometer neun eine Raststätte, nur ein Gedanke- niederlegen und ausruhen. Dann ein leichtes indischen Mittag essen bestehend aus Reis und Dhal einfach köstlich und uns stärkend. Weiter  noch 5 km bis Boshwasa,  was wir nach 8 Stunden erreichten. Dort unser Quartier beziehen, es gab Zelte und  noch genug Schlafplätze im Haus was wunderbar für uns war, dunkel und kalt aber trocken, windgeschützt und ein Bett mit Decken. Dunkel wurde es sehr bald, eine Petroleumlampe spendete düsteres Licht, die Küche servierte uns ein gutes Essen und danach gingen wir sehr bald erschöpft und glücklich schlafen.e197f72e-0deb-4774-a5a7-ac906fd7db43

Statistik: 27783 Schritte 18km  600 Höhenmeter 5:20 reine Gehzeit

Am morgen trennte sich unsere Gruppe, optional ergab sich die Möglichkeit weiter über Gomoukh nach Tapovan zu gehen, was als schwieriger Weg  und wunderschönes Ziel bekannt war.  Während unsere Yoga- Bergfrauen  mit einem lokalen Guide den Weg schon 7 uhr begannen, stapften Surya und ich erst später los gen Gomoukh. der Quellfluss des Ganges  Bhagirati entspringt dem inneren des Gletschertors, dieser fliesst nach 214km mildem etwas größeren Alaknanda zusammen und bildet damit den Ganges.

Anbei ein paar Aufnahmen vom Weg nach Gomoukh dem Kuhmaul und weiter auf das Tapovan – Plateau (4500m)  hinauf. Es war nicht übertrieben, dass der Weg  eigentlich kein Weg ist und jeder Schritt Konzentration forderte, ihn zu setzen. Chancenlos ohne Durchhaltevermögen, Kondition und Erfahrung.

Surya und ich liessen uns mehr Zeit und ich war überrascht, wie schwierig es war, schon allein nach Gomoukh   zu kommen, es gab mehrere sehr ungesicherte Wege, alles rutschte und war im Abbruch gen Ganga „rolling stones“ waren das Normale. Oder der Pfad verschwand im nichts und es galt   über Steinfelder/Felsbrocken hinüber zu klettern. In jedem Fall in dem Moment, wo der Blick frei ist, zum Shivaling (6543m)  ist alles Mühsal vergessen und es ist ein überwältigendes Glücksgefühl in das man eintaucht. Wunderbar. Gnade. Frieden. Dankbarkeit. Glück. Diese gefühlte Erfahrung in Stille-  in so einer grossen Stille zu speichern und zu bewahren war einzigartig. Atem beraubend schön. Innehalten und Weitergehen.img_8082 Von Gomoukh aus kehrten wir zurück gen Boshwasa und waren bereits in Boshwasa ziemlich erschöpft , stärkten uns mit einem wunderbaren Kicheri und zogen gegen 14 Uhr weiter gen Gangotri weitere 14km lagen vor uns und wir waren schon müde.  Erreichten Gangotri dann erst im Dunkeln am frühen Abend, etwas leichtes zum Abend essen und dann nur noch schlafen.

Statistik:40348 Schritte 26,2km  300 Höhenmeter in 7:12 reiner Gehzeit

Währenddessen unsere  Bergfrauen hoffentlich gut wieder in Boshwasa  zurück waren, es gab keine Möglichkeit der Kontaktaufnahme, Handys hatten keinen Empfang. Vertrauen war angesagt.

Ein Zimmer mit warmen Wasser hatte ich mir gewünscht und das warme Wasser kam dann in einem Kübel  direkt ins Zimmer -ahja- also so ging das da. Es war herrlich.  Morgens dann Spaziergang durch Gangotri, Tempelbesuch ohne anzustehen, dankbar sein und sich ans Wasser setzen, schauen, meditieren, schreiben, fotografieren, spüren, denken , zulassen , bewegen, träumen und DASEIN.

Mittag s sollten wir alle wieder zusammenkommen um am frühen nachmittag wieder gen Ganeshpur zurückzufahren. Gegen 11 trafen Surya und ich zusammen (unverabredet – er meinte er findet mich- was auch so war) und dann erhöhte sich die Spannung ob wohl alles nach Plan gut gegangen ist und unsere Gruppe wieder zusammen kommt. Dem war so- erschöpft und glücklich  zogen wir weiter, nach einem guten lunch nach in Ganeshpur.

Damit landeten wir wieder im warmen und waren sehr sehr dankbar dafür, warmes Wasser, gutes frisches Essen, saubere Zimmer , der Ashram eine Oase zum Ausruhen am Ufer des Ganges. Die nächsten beiden Tage  regenerierten uns mit sanften Yogastunden, Sonne, leichten Spaziergängen, meditieren, Gesängen

tauchten in mother Ganga ein und badeten uns der Tradition entsprechend. Es war erfrischend und segensreich zugleich.

Die geistige Kost bot uns Swamiji in seinen lectures. Alles war gut und  vollkommen -nichts fehlte.

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Kontemplation:

wenn du etwas verstehst, es nicht akzeptierst,- was ist dann der Sinn vom Verstehen?

how to stop the mind?

future expectations — suffering

forget your trouble- vergiss dein Problem

ein bisschen wahres Wissen, kann dich vor grossen Gefahren bewahrenimg_8202

Von hier aus geht es zurück mit dem Taxi gen Rishikesh für ein paar Stunden Pause, noch einmal hinein ins  quirlige Leben hier. Abschliessend nehmen wir noch eine Iyengar-Yogastunde mit meiner Lehrerin Usha Devi.

fahren nachts gen Delhi und erreichen Wien glücklich und zufrieden am nächsten Abend.

 

Die nächsten beiden Möglichkeiten für Deine individuelle  yogische Indienreisen sind

25.1.-10.2.18  Hatha-Yoga und  Spirit in Rishikesh

in Planung Oktober 2019  wieder : Pilgerreise zur Ganges Quelle

 

und wie so oft some Live-birds:

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Iyengar Yoga Workshop mit Usha Devi

in Amberg, Teil 1 im Musikomm der Stadt Amberg und Teil 2 im wunderschönen Yogazentrum relax and move von Martin Zilbauer.

Bereits zum 2. Mal zieht es mich nach Amberg um an den intensiven Yogastunden von Usha Devi teilzunehmen. In 5 Tagen gezielt  durch die Praxis begleitet zu werden ist lehrreich, anspruchsvoll, fordernd und bereichernd  zur selben Zeit und bringt Stille – eben die Stille im Geist die mir sonst so oft – zu oft – verloren geht.

Tag 1 ankommen, das Übliche: anreisen, Wohnung beziehen, Freunde aus aller Welt herzlichst begrüßen die Yoga-Matte ausrollen, hinsetzen und alle Adjustments die plötzlich präsent sind , noch ehe der Unterricht beginnt, vornehmen. In Swatiskasana (Basic sitting Asana) sitzend beginnend und die Hände im Anjali Mudra -detailliert- exakt- beginnt  Usha uns zu führen. In die Welt des Iyengar Yogas bezeichnend durch die Exaktheit, Tiefe in kleinsten Details, die Koshas (Hüllen) transparent machend und uns näher zum Selbst bringend.

Immer einen Schritt weiter zu gehen als Du denkst, was gut für dich ist, Dein Herz zu öffnen, und erst einmal ganz „einfach“ zu stehen in Tadasana. Jede Asana schafft uns diese Verbindung nach innen. „Overcome your mind“ schwingt wie ein Mantra im Raum.

Finde den Unterschied zwischen doing- non doing and wrong doing, tauche ein mit Weitblick in jede Asana- und immer wieder: go further and further

Bereichernd und befreiend immer wieder Ushas Humor, der die Gesicht Muskulatur entspannen lässt uns kurz unterbricht um  wieder  neu konzentriert zurück zu kommen in das Tun/ Sein JETZT.

Keine Chance   anders zu Sein als im Moment, es ist der Moment schlechthin um den es geht.

Tag 2- – Achte gut auf diesen Tag;  Start mit einem kräftigem Protein/ und KH reichen veganem Smoothie; auf die Reise nach Innen.

Wie wichtig und gut ist`s  die Zehen zu spreizen, die grosse Zeh entspannt zu halten, die Verbindung zum Knie, zum Zwerchfell, zum Kiefer und Hals. Ushas Wissen, Beobachtungsgabe und Lehrtätigkeit – immer im tiefem Context der Verbundenheit und Dankbarkeit  zu Guruji – B.K.S. Iyengar .

Das zu spüren zu erleben ist eine große Gnade.

Detailliertes üben von Adho Mukha Svanasna,  Adho Mukha Virasana, Baddha Konasana.

Unsere  Augen, die das Feuer repräsentieren, schliessen, den Fokus nach innen zurichten in den dunklen Raum dahinter- innen kühlt das Feuer. Es lässt uns entspannen.

Wir kochen selbst- Dhal, Reis, Gemüse stärken uns und geben uns Kraft für Körper und Geist.

Abends  „ausgehen“ in Stille, entlang der Marienstrasse zum Wallfahrtskirche  Maria Hilf  – ehe die Sonne untergeht und wir den Abend ausklingen lassen.

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Tag 3

Die 4. Einheit schliesst Teil 1 ab mit intensiven Rückbeugen speziell: Urdhva Mukha

Svanasna – mit Blöcken, ohne Blöcke und/oder gestapelten Blöcken- es gibt immer eine Lösung, für jede individuelle Thematik. Am Nachmittag wechseln wir die Übungsräume, beeindruckend das Zentrum mit ausgefeilter Lichttechnik, ionisierenden Salzkristallfliesen die farbig durchflutet werden, dezenter heller Deckenbeleuchtung und warmen Holzboden. Die Yoga wall beeindruckt mich in ihrer Exaktheit Ausrichtung Funktionalität,t auch wenn ich es heute nicht versteh, was damit alles geht. Ein nicht geöffnetes Buch.

Immer wieder die Reise nach innen Atman, zum Kern. Kraft schöpfen daraus alles Sein ist dort enthalten und entfaltet sich aus dem Einen.

Den intensiven Rückbeugen folgten am Abend Vorwärtsbeugen – wir folgten den Anweisungen so gut es ging,  an die Grenzen gehen, etwas darüber und  weiterkommen, erkennen, erfahren und die Erfahrung speichern- zumeist über mehrere Wiederholungen. Das ist das was bleibt. Light in Yoga, light in the legs, in the arms, in the body and  in the mind.

Stille- in Stille die Stunde beenden “ be with yourself“ spüren denken tun.

Tag 4 Widerstand im Körper, Schmerz,  Atmen sich gut vegan stärken – einmal mehr in dem Bewusstsein, wie wichtig das für unseren Planeten ist, der Fleischkonsum bringt uns um. Nach wie vor ist das aktuell: Philipp Wollen: Animals should be off the Menu dabate

Tipp derzeit- smoothie mit hiesigen Trauben (Vorteil OPC ist direkt schon dabei); Äpfeln, Haferflocken, etwas Kokosfett oder ein paar (europäische) Mandeln, etwas Wasser, eventuell Acerola oder ein Stück Zitrone und  Kardamom. (opt. Bio-Banane)–köstlich und richtig gut!

Die Vorbereitung war gut und wichtig es folgte heute nach Trikonasna, Ardha Chandrasana in Details und einer unvergessliche Präzision. Dankbar entspannten wir danach nahezu in Prasarita Padottanasana. Be quiet- we did.

Die Einheit am Nachmittag war der Bewegung und Konzentration gewidmet, in rascher Abfolge diverse Stellungen- Atmen – denken ausschalten in der Präsenz Sein- sonst verlierst du den Anschluss. Und das geht ganz schnell. Diesem folgten Umkehrstellungen: Adho Mukha Vrksasana, Sirsasnana,  Salamba sarvangasana. Wer konnte folgte den Variationen, alle anderen übten versuchten, no noise- keine unnötige Energieverschwendung.

Es galt das Fenster zu öffnen, für die Transparenz des Flusses an Prana durch den Körper. Den Körper zu sehen als Hilfsmittel was uns gegeben ist, auf dem Weg der Erkenntnis- mit ihm zu sein und den Kontakt zu nutzen  die Hüllen (Koshas) durchlässiger werden zu lassen.

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Iyengar Yoga steht in der Tradition der Taittiriya Upanishad, eine der ältesten Upanishaden, die dem schwarzen Yajurveda zugerechnet wird (Niederschrift ca. 1.000 v. Chr.).

In diesen Upanishaden wird erstmals auf die 5 Hüllen um den Körper verwiesen:

Annamayakosha  – die aus Nahrung bestehende Hülle

Pranayamakosha –  die aus Lebenskraft bestehende Hülle

Manomayakosha – die aus Geist bestehende  Hülle

Vijnanamayakosha – die aus Erkenntnis bestehende Hülle

Ananadamayakosha –  die aus Glückseligkeit bestehende Hülle

Wir arbeiten von aussen (Annamayakosha) dem physischen Leib nach innen. Mit dem Ziel alle Zellen durchlässig zu machen für Prana die Energie.

Damit Du dies erreichen kannst, muss Du vollkommen „anwesend“ und achtsam sein. Du erfährst, dass das nur mit vollkommener Erdung Ausdehnung und Durchdringung möglich ist. Du  erlernt dafür Stück für Stück den bewussten Gebrauch deiner Handlungsorgane, absolute Konzentration und über diesen Weg das Zurückziehen der Sinne (Pratyahara), nicht nur im Sitzen sondern in jeder Asana.

Wenn der Geist von den Sinnen geht  in Richtung Selbst transformiert er von Ekadhendrya (den 5 Organen der Handlung Arme, Beine, Sprache, Sex, Ausscheidung und den  5 Organen der Beobachtung  Augen, Ohren, Nase, Zunge, Haut zu Antarendrya (innere Sinne)

Der innere Geist ist der originale Geist und die Quelle, damit verliert sich die Dualität.

Die letzte Einheit vor der Heimreise , mit längerer Entspannung abschliessen, dankbar Abschied  von Ushaji zu nehmen, für alle gegeben Impulse und weitergereichtes Wissen bis zum wiedersehen ganz bald in Rishikesh. (Reise nach Rishikesh 25.1.-10.2.2019)

und abschliessend noch ein paar Yoga -Tages -Vögel dieser Zeit…..

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ZEN und Wandern- Die Berge stille Meister

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Ankommen

Das Lesachtal, gefühlt am Ende der Welt, erreicht, ein Zimmer im Kloster bezogen und ein erste Entdeckungsrunde  entlang der Strada dei mulini. Staunend stehen bleiben und schauen wie es sich dreht, das Rad- die Räder. Nahezu unbewegt im Zentrum.

Dabei war die Idee, dem Rad dem laufen im Rad zu entkommen und schon wurde es mir präsentiert- sichtbar- hörbar- greifbar.  Warm, blumig und leicht windig präsentierte sich die Gegend um das Kloster und ich genoss es einzutauchen, in dieses sanfte SEIN von Wiesen und Bergen und duftendem Wind.

Bereits am ersten Abend begannen wir mit unseren Sitzübungen, Schweigen und langsamen Gehen. Die Praxis des Schweigens in dem Fall – wir nennen es im Yoga Kashta Mauna. Ein Gelübde des Schweigens, als ein Vorsatz auch bewusst auf jegliche Körperkommunikation zu verzichten – keine Gestik keine Mimik. Keine Medien- offline. Nichts. Gepaart dementsprechend mit Santosha- Zufriedenheit zu üben, anzunehmen was ist, sich nicht aufzuregen. (die zweite Form des Schweigens  wird Vang Mauna genannt – das meint nur Verzicht auf Sprache). Wozu macht man das? Um Bewusstsein und Kontrolle über das zum Sprechen benutzte Organ zu bekommen und den Geist, Energiemengen zu bewahren und einen großen inneren Frieden zu erfahren. Das klingt interessant und erstrebenswert. Online mit allen Sinnen.

Tag 1 – zur Samalm

Geweckt von Kurts Glocke 5 Uhr vorbereiten zur Morgenpraxis, beginnend mit Gehen im Kloster Innenhof. Normalerweise schwimm ich entspannt um diese Zeit, hier gehen in verschiedenen tempi und stoppen- innehalten. Wahrnehmen spüren. Danach sitzen im Zendo, jeder Platz ist klar mit Namen ausgewiesen alles vorbereitet und  strukturiert. Zur Praxis kommt man immer ein paar Minuten früher, das begünstigt die Beruhigung des Geistes. Alle halten sich daran. Keine Ausnahmen. Die Klosterglocken und die Zenpraxis klangen im harmonischen Wechsel. Das Zeitgefühl ging mit verloren, es war auch uninteressant das Sitzen als solches wunderbar, manchmal gefühlt  viel zu kurz – der Körper fühlte sich wohl, der Geist brauchte – wie immer-  länger um zur Ruhe zu finden.

Das erste gehen für mich in der Wander-Schlange im Gänsemarsch den Berg hinauf. Widerstände durchatmen aufgeben, abgeben und weitergehen. Was für ein lustiger Anblick unsere Wandergruppe wohl für die Tiere war denen wir begegneten? Die Kühe schauten verdutzt irritiert und nahmen uns wohl als einen Wurm wahr, der  mit  52 Beinen durch die Gegend stapft- non verbal.

Auf der Samalm angekommen rasten – jeder für sich – SEIN- mit dem Berg.

„Kommt mit mir an einen einsamen Ort und ruht euch aus“ Mk 6, 31 – in diesem Sinn.

Gegen Ende dieser Wanderung pausierten an einer kleinen Kapelle unweit eines Hofes, zumeist  wie die Tiere in den Schatten zusammengehockt, sassen wir da. Jeder nur glücklich im Schatten zu sitzen. Ein Bauer kam und fragte woher wohin- Schweigen- er fragte verstehts ka deutsch? eine Antwort aus der Gruppe ja doch. Schweigen. – der Bauer:seid s erschöpft. na da ruhts euch aus –  und ging friedvoll wohlwollend ins Haus zurück.

Rückfahrt via Bus und essen im Kloster – danach Abendpraxis im Zendo und langsames gehen (Effekt wie beim Tandava) in den Klostergängen bis 21uhr.

Nachtruhe bedeutete für mich zuvor etwas lesen in der Yoga Vashishta- derzeit die Geschichte von Gadhi   Band 1 Kapitel V V:44

 

 

statistische Daten dazu:  14,9 km;  22935 Schritte in 2:58h reiner Gehzeit, 625 Höhenmeter

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Tag 2- durchs  Erschbaumertal- zum Filmoorsattel

Gleiche Morgenpraxis, so tief geschlafen, dass ich keine Glocke gehört habe und glücklicherweise den Wecker auf 5:10 gestellt hatte. Das gewohnte Gehen, das gewohnte Sitzen, was teile ich mit von mir ohne sprechen? Die höchste Wirkung in den Übungen in der Regelmäßigkeit zu erkennen. Achtsamkeit beim Schuhe hinstellen beginnen lassen. Alles – jeder Handgriff.

Achte gut auf diesen Tag, denn er ist das Leben…..

Eine Traumwanderung anstrengend  – lohnend  – belohnend  am Ende kühlend eintauchen in die Frische des Bergsees. Ich war am Ende mit meinen Kräften und bewunderte, dass es scheinbar nur mir so geht. Dem Tempo unter den Umständen der Wärme war ich nicht gewachsen und dennoch mit Atmen und Schritt für Schritt -angekommen.

Im Kopf die 4 großen Gelübde – die  täglich Rezitierten – wie durch einen Gong in der Vertiefung schwingend. Die Gnade des sitzens und langsamen gehens am Abend – geniessen. Alles setzt sich- eintauchen in die Kost der Stille.

Zahllos sind die Lebewesen – ich gelobe sie alle zu retten

Grenzenlos sind eitle Verhaftungen – ich gelobe sie alle zu lassen.

Unzählbar sind die Tore der Wahrheit- ich gelobe sie zu durchschreiten.

Unübertroffen ist  der Weg des Erwachens- ich gelobe ihn zu gehen.

 

statistische Daten dazu:  21,67 km;  33338 Schritte in 3:18h reiner Gehzeit, 635 Höhenmeter

Tag 3  zur Öfenspitze

Geweckt von Kurts Glocke mit Haube und Jacke in den Innenhof und weiter gehen, Muskeln spüren und schnell gehen und schneller  und noch schneller und ganz schnell , obwohl ich das heute gar nicht will und dann stehen. Spüren.

Und später wieder sitzen im Zendo  und das AUM tönen- auch ein täglicher Bestandteil der Morgenpraxis. Besonders fein in der Dämmerung  Brahma Muhurta im Yoga genannt. Dabei tönt das A im Bauchraum, vom Wurzel- bis Nabelchakra. Das U im Brustraum vom Solar Plexus/ Manipurachakra bis zum  Herzchakra /Anahata und schliesslich das M vom Kehlchakra /Vishudda  bis zum Scheitelchakra/Sahasrara. Der Atem fliesst mit dem Tönen ohne ihn anzuhalten- jeder im eigenen Tempo. Ein eigener kleiner Kosmos der dabei einander zugewandt entsteht.

Heute wieder erst ein Stück mit dem Bus (die Öffis sind ein Segen so gut und regelmäßig wie sie fahren) dann zur Öfenspitze, ein paar Hindernisse amTagesbeginn. Der Bus hält erst nach lautem Stop ruf , ein Auto fährt auf dem Wanderweg,  aber dann geht alles fliesst alles  hinauf zur Öfenspitze. Immer wieder kurze oder längere Pausen und diesmal Felder von Schwarzbeeren- so gut! Wir tauchen ein immer wieder in den Genuss!

Erreichen den Gipfel und ruhen aus umgeben von ganz viel herrlich blau blühendem Acotonicum napellus. Giftig zum einen und heilend zum anderen. Schauen in die Berge und lassen die (Gedanken-)Wolken ziehen.

 

statistische Daten dazu:  14,66 km;  22548 Schritte in 3:01h reiner Gehzeit, 465 Höhenmeter

Tag 4  durchs Ebnertal zu den Luggauer Böden

Glocke welche Glocke nichts gehört- der Wecker tat seine Pflicht und rettete mich vorm zu spät kommen. Gefühlt kam nie jemand zu spät. Gezählt hab ich nie. Und wieder gehen.

Die frohe Botschaft für mich am morgen: wir gehen ins Ebner Tal hinein, bis da können alle mit und dann hinauf den Wasserfallweg zu den Luggauer Böden. Ich sah eine Chance auf einen halben Tag Pause zum Kräfte sammeln für den letzten Tag. Der Talweg war fein und zog sich sich entsprechend lang, die Stelle des Ausstieges kam irgendwie nie und meine Nachfrage (das einzige mal das ich unterwegs gefragt habe es war mir ein anliegen) ergab, dass das für die Teilnehmer gilt, die nicht mehr können. Also übersetzt: nicht für mich – ich schaff das- klar. Ich schaffte das auch- und es war gut diesen Widerstand überwunden zu haben und der Weg war steil und bot parallel phantastische Ausblicke und Einblicke. Dennoch es war der Tag des Widerstandes meines Geistes, alles wollte was anderes, permanent  und erst am Abend zurückgekommen sitzend,  wurde es ruhig , Atemzug um Atemzug- Schritt um Schritt.

Reflektion über Konditionierungen, Erwartungen, Ansprüche und das im Zauber der Berge, dann wieder Loslassen und weiter ruhig Atmen.

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statistische Daten dazu:  19,26 km;  29638 Schritte in 4:025h reiner Gehzeit, 535 Höhenmeter

Tag 5 zur Kirchalm

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Der letzte Tag an dem unsere farbige Menschenschlange sich schweigend durch die Langschaft bewegte. Inzwischen routiniert setzte jeder Schritt für Schritt, mein Geist hatte sich nach dem aufregenden 4. Tag  vollständig beruhigt und war wahrscheinlich gelangweilt von der beharrlichen Beständigkeit gehen, meditieren, gehen meditieren.

Gelassenheit, nichts mehr  zu sagen haben, Frieden, Liebe, Einheit, Bewunderung, Akzeptanz , Freude

Der Weg von der Kirchalm hinunter Richtung Eggen war immer wieder vom Anhalten Stehen Schauen Atmen unterbrochen, die Stille war so präsent und nicht präsent im selben Moment- die laue Luft die Ahnung des Wetterwechsels schon enthalten. Es fühlte sich an wie vom RAUM geküßt zu werden- eine tiefe Berührung. Ein Abschied von diesen Tagen in Dankbarkeit , ein Abschied vom Sommer in der Form, ein hintergehen ins Tal zurück zu allem was uns sonst ausmacht und umgibt.

Nach dem Abendessen durfte das schweigen gebrochen werden- ich wollte nicht wirklich- es war so gut. Eine Austauschrunde über die Woche schloss den Tag ab, etwas plaudern, Menschen die man nie hat sprechen hören, mit Stimme  wahrnehmen- reflektieren -teilen – auch das hat- natürlich- eine Qualität. Mit Achtsamkeit war es etwas ganz Besonderes an diesem Tag. Nicht nur, das wir nur wie ein Körper 6 Tage miteinander verbrachten  – wir hatten nun auch die Option der Sprache zurück. Grosse Herzensfreude  und Bereicherung.

 

statistische Daten dazu:  16,3km;  25072 Schritte in 4:17h reiner Gehzeit, 640 Höhenmeter

Am nächsten Morgen  noch einmal die gewohnte Praxis begonnen mit gehen 5.30, und sitzen im Zendo. Danach nahmen wir an diesem Tag aktiv an der Morgenmesse des Klosters teil- auch als Zeichen der Dankbarkeit, dass wir so liebevoll versorgt und willkommen waren mit unserer Praxis und uns  das  Kloster für diese Zeit Herberge und Raum bot zu SEIN. In diese Erfahrung einzutauchen.

Auf der Erde zu gehen, das ist das Wunder. 

(Linchi)

Ins Auto steigen und nach hause fahren und weiter gehen. Schritt für Schritt.

DANKE für diese wunderbare Erfahrung für mich als Yogini mit-gehen zu dürfen, und die perfekte, hingebungsvolle, mitnehmende  Organisation durch die Zengruppe Wien unter Christoph Singer in tiefem Verbunden-SEIN.

Weiter gehen.

und noch ein paar live birds dieser Woche…..

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KERAMIK-WOCHE -INTENSIV

Eine Woche lang eintauchen in das Material TON, die Erde als Element verkörpernd. Im Schlicker (Ton-Wasser Gemisch zum verbinden von Teilen) und in den Sprühflaschen kam das Element Wasser zum Einsatz und die uns umgebende Luft  war – Werkstatt sei Dank – 10 grad kühler als die Außentemperatur. Das tat gut. Selbst das Mittagessen (immer in der Art eines veganen kleinen Buffets  frisch zubereitet) nahmen wir freiwillig  im Haus ein, obwohl wir alle „Frischluftliebhaber“ sind. Das Feuer der Sonne verkörperte das Element unüber-treffbar. Nur im  Brennofen ist es heisser, doch den Brand schaltete ich erst nach unserem Kurs an. Denn es wurde nicht nur getöpfert sondern  auch parallel  Keramiken fertig gestellt und glasiert. So dass wir in einem bunten Mix der Vielfalt um und mit dem TON gearbeitet haben. Doch schaut selbst:

Karins  Engel:

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Johannas Löwe:

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Immer wieder begehrt Schüsseln und Schalen für Alles,  auch deshalb weil sie hohe Gebrauchseigenschaften (für das Backrohr geeignet und Spülmaschinen fest) haben und so individuell gestaltbar sind. Die Hände und Finger fühlen sich wohl dabei und der Geist findet eine gewisse Art Ein-Pünktigkeit- super Erholungseffekt.

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glasiert und gebrannt von Irmi, Ilse, Annett
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Dschungeldorf – Ita Este Clara

 

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in Arbeit….  Mehles Sonne

 

anbei findest du den link zu meinen Pinterest Ideen Sammlungen , vielleicht wirst Du fündig und bekommst Lust  auf Umsetzung der gegebenen Impulse.

PINTEREST Ideen-Pinnwände

 

Die nächsten Möglichkeiten keramisch zu arbeiten sind am:

13./14./17.8.18 10-13 Uhr  TÖPFERN nach Herzenslust für Alle 

Töpfern am  Mittwoch wieder ab 5.9.2018  9-12 ;  19-22

20./21.10.18   10-17; 10-14 Uhr   WE- Workshop   SKULPTUR im DIALOG

Du brauchst weitere Infos – bitte kontaktier mich –

 

 

 

und — zuletzt….wieder ein paar LIFE-BIRDS der Woche 31